EIN BESUCH IM DEUTSCH-DEUTSCHEN MUSEUM MÖDLAREUTH

Am Mittwoch, den 28.1. 2026, fuhren die Klassen 10A und 10B gemeinsam nach Mödlareuth. Nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt erreichten wir das kleine Dorf, welches auch als Little Berlin bekannt ist, da es zwischen 1966 und 1990 durch eine Mauer getrennt war.
Zu Beginn hörten wir einen Vortrag über die Geschichte Mödlareuths und die Entstehung der innerdeutschen Grenze. Dabei erfuhren wir, wie es zur Teilung kam und welche Folgen sie für die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes hatte. Anschließend sahen wir einen kurzen Film, durch den wir weitere Einblicke in das Leben der Menschen im geteilten Dorf bekamen. Danach erhielten wir eine Führung über das Außengelände, bei der uns die ehemaligen Grenzanlagen, Zäune und Mauerreste gezeigt und erklärt wurden. Besonders spannend war, dass wir einen Wachturm betreten durften. Von dort aus konnte man das gesamte Gelände gut überblicken und sich besser vorstellen, wie die Grenze früher überwacht wurde. Am Ende hatten wir die Möglichkeit, den erst im November 2025 eröffneten Neubau des Museums mit einer interessanten Dauerausstellung selbstständig zu erkunden. Dabei konnten wir uns verschiedene Bilder, Ausstellungsstücke und Fahrzeuge aus der Zeit der Teilung anschauen.


Insgesamt war die Exkursion sehr interessant und sie half uns dabei, die Inhalte aus dem Geschichtsunterricht besser zu verstehen und die Geschichte direkt vor Ort zu erleben.
Lilly Hamburger (10B)











