FÖRDERUNG DES KÜNFTIGEN KREATIVZENTRUMS AM RMG

Eine Idee ist leider gescheitert

Das Regiomontanum, benannt nach dem berühmten Königsberger Sohn Johannes Müller, war als Lernort in seiner Geburtsstadt geplant. Neben der Darstellung des Wirkens von Regiomontanus sollte Mathematik spürbar und Naturwissenschaft erlebbar werden. Zielgruppen waren vor allem unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch alle interessierten Bewohner unserer Region. Nach neuesten Erkenntnissen konzipiert war es nicht nur als Lernort, sondern auch als attraktiver Ort für vielfältige Entdeckungen gedacht: Ein Brunnen, um Wissensdurst zu stillen. 

Leider muss der Förderverein REGIOMONTANUM e. V. nun aufgelöst, das Projekt - an vielerlei Widerständen gescheitert - beerdigt werden. Wenigstens konnte aber das RMG, ebenfalls nach Regiomontanus benannt, mit einem Teil der Geldsumme bedacht werden, die der Förderverein im Laufe der Jahre angesammelt hat. 

Landeswettbewerb c
Ulrike Brech, OStDin Maria Eirich, Burkard Hauck (v. l. n. r.)

Eine neue Idee wird geboren

Mit dem vom Förderverein REGIOMONTANUM e. V. erhaltenen Geld soll ein künftiges Kreativzentrum am RMG gefördert werden. Die Zukunft der Schülerinnen und Schüler wird geprägt sein von Veränderungen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert neben der Fähigkeit des kritischen Denkens, der Kommunikation und Kollaboration vor allem ein hohes Maß an Kreativität. Um diese Kompetenzen im Unterricht zu vermitteln, wird sich Unterricht verändern. Es sind neue Ideen mit Angeboten zum fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht in einer Umgebung nötig, die zum Denken und Experimentieren anregt und wesentliche Aspekte der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler aufgreift. Das Kreativzentrum steht für aktives, anschauliches und erfahrungsreiches Lernen mit dem Ziel, die Motivation zum selbstgesteuerten Lernen und kreativen Denken unter Einbeziehung möglichst aller Sinne zu wecken.

Das Kreativzentrum als neuartiger Lernort wird auch Teil des dreijährigen Schulversuchs Wirkstatt Nachhaltigkeit - InnoLab-N sein, zu dem das RMG 2022 als eines von drei Gymnasien in Bayern ausgewählt wurde. Schülerinnen und Schülern soll in dem Schulversuch die Gelegenheit geben werden, aktiv und selbstbestimmt in projekt- und handlungsorientierten Lernsettings zu arbeiten. Dabei sollen sie Selbstwirksamkeit erleben, indem sie Verantwortung für sich und ihr Umfeld übernehmen, sich als Zukunftsgestalter begreifen und Technologien und digitale Medien nutzen, um innovative Lösungen für Probleme in ihrem Lebensbereich zu entwickeln. 

Vielen Dank an den (ehemaligen) Förderverein REGIOMONTANUM e. V., der das RMG mit seiner überaus großzügigen Förderung bei der Umsetzung seines Herzensprojekts sehr unterstützt.

 

Burkard Hauck (Geschäftsführer des Vereins REGIOMONTANUM e. V.), OStDin Maria Eirich

 

Über die Förderung des Kreativzentrums wurde auch in der Mainpost berichtet.