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ALLTAGSKOMPETENZEN - SCHULE FÜRS LEBEN

Zur Vertiefung des Praxis- und Lebensbezuges an Schulen wurden in diesem Schuljahr wieder unterschiedliche Alltagskompetenzen mithilfe verschiedener Projektmodule gestärkt, welche vom 11.02.-13.02.2026 für alle 8. Klassen realisiert werden konnten. Diese Projekttage leisten einen Beitrag zum fachübergreifenden Bildungs- und Erziehungsauftrag als Bestandteil einer umfassenden schulischen Persönlichkeitsbildung.

Externe Referentinnen und Referenten sowie Lehrkräfte der Schule sensibilisierten die Schülerinnen und Schüler lebensnah und anwendungsbezogen für ausgewählte Themen. Die Jugendlichen nahmen hierbei an insgesamt sechs erprobten Projekten teil, ein Projektmodul umfasste dabei jeweils drei Schulstunden: 

In einem interaktiven Escape Game, das vom schulinternen Team für Digitales entwickelt wurde, mussten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit ihren Tablets in einem Augmented-Reality-Setting einen Kriminalfall lösen. In einem zweiten Teil sollten sich die Jugenlichen in einen Influencer versetzen und Möglichkeiten ausloten, wie die meisten Klicks erreicht werden können. Der Charakter und die Wirkungsweise von Falschnachrichten wurde dabei deutlich und dadurch die Alltagsrelevanz des Phänomens Fake News sichtbar.

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Beim Alkohol-Präventionsparcours Klar im Kopf (KiK) wurde kommunikativ und handlungsorientiert das Bewusstsein für Risiko durch Alkohol auf persönlicher sowie gesamtgesellschaftlicher Ebene geschärft.

 

Die Ernährungsberaterin Sabine Dück aus Zeil führte einen Ernährungs-Checkup mit den Schülerinnen und Schülern durch und thematisierte „alltägliche“ Fragen zum Thema Gesunde Ernährung: Wie viel Energie haben Lebensmittel? Wieviel Energie verbraucht Bewegung? Was gehört auf den Teller? In einem Praxisteil wurde dann auch Leckeres und Gesundes gemeinsam zubereitet. 

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Die kommunale Jugendpflegerin Theresa Fleichschmann (Landratsamt Haßberge), Vera Egle von der Jugendsuchtberatungsstelle der Caritas Haßberge sowie Polizeioberkommissarin Martina Hußlein halfen den Schülerinnen und Schülern dabei, einen Einblick in die Suchtproblematik im Jugendalter zu bekommen. Darüber hinaus mussten sich die Jugendlichen im sog. Rauschbrillenparcours beweisen.

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Mit viel Eigentätigkeit erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler mit Referentin Sara Langsam vom UBiZ Oberschleichach Wissen zu folgenden Themen: Entstehung von Erdöl, Herstellung von Plastik, Verpackungswahnsinn, Mikroplastik, Plastik im MeerPlastik und Gesundheit und Plastikexport. Dabei wurden z. B. mitgebrachte Pflegeartikel mithilfe der CodeCheck-App genauer unter die Lupe genommen und vorbildlich-ökologische Pflegeprodukte in Gruppen selbst hergestellt.

Im Selbstbehauptungskurs der Bundespolizei lernten die Schülerinnen und Schüler von den erfahrenen Polizeihauptkommissaren Sebastian Ruhl und Michael Werner, Zivilcourage zu zeigen und durch das eigene Auftreten brenzlige Situationen zu entschärfen, ohne Konflikte oder Gewalt eskalieren zu lassen. In Rollenspielen wurden dabei Täter-Opfer-Situationen nachgestellt. 

Auszüge aus Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen:

„Wir haben uns über die Alltagskompetenzen ausgetauscht. In unserer Klasse kam das Projekt Klar im Kopf am besten an und an zweiter Stelle die Selbstbehauptung von der Bundespolizei.“

„Das Projekt Alltagskompetenzen ist sehr gut bei unserer Klasse angekommen, viele Punkte fanden wir im Großteil sehr gelungen und lehrreich.“

 

StD René Frank, StDin Christine Weber

SOLISTEN MUSIZIEREN! 

Am 16. März 2026 fand  bei uns am RMG ein stimmungsvoller Hausmusikabend statt, der eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Darbietungen bot. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen präsentierten ihr Können auf einer Vielzahl von Instrumenten und begeisterten das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.Das musikalische Repertoire reichte von klassischen Werken wie Edvard Griegs „Morgenstimmung“ und Beethovens „Ode an die Freude“ bis hin zu modernen Hits wie „Demons“ von Imagine Dragons und „Someone You Loved“ von Lewis Capaldi. Auch Filmmusik, wie „Die wunderschöne Ferne“ aus dem Film „Der Gast aus der Zukunft“, und bekannte Pop-Songs wie „Another Love“ von Tom Odell und „Whatever“ von Oasis fanden ihren Platz im Programm. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Valentin (Q13) und Ivana Schwinn (6C), die das Publikum mit einem Teil ihres „Jugend Musiziert“- Programmes beeindruckten. Das Duo mit Akkordeon und Klavier wird Ende März beim Landesentscheid Jugend Musiziert teilnehmen und wir wünschen ihnen dafür viel Erfolg. 

Zu den weiteren Mitwirkenden gehörten:

Alma Pickel, 5A (Klavier), Minas Wrage, 5A (Klavier), Simon Schmuck, 6C (Altsaxofon), Matteo Rottmann, 5B (Klavier), Manuel Grail, 6D (Schlagzeug), Helena Gräf, 6C (Klavier), Maximilian Ross, 6D (Klavier), Philipp Stretz, 6C (Klavier), Lenya Benkert, 6C (Geige), Christian Grail, 8E (Klavier), Jakob Aumüller, 11C (Gitarre, Gesang), Lea Gorbatenko, 9B (Klavier), Hanna Grosskopf, 10B (Klarinette), Sebastian Firsching, 11C (Klavier). Der Abend war geprägt von einer harmonischen Atmosphäre und einer großen Begeisterung seitens des Publikums. Die Darbietungen zeigten nicht nur die musikalische Begabung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Leidenschaft und Freude an der Musik. Der Hausmusikabend war ein voller Erfolg und wird sicherlich allen Beteiligten und Gästen in guter Erinnerung bleiben.

 

StRin Andrea Selig

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MEINE WERTE, MEINE ZUKUNFT, MEINE MITMENSCHEN - TAGE DER ORIENTIERUNG AUF DEM SCHWANBERG

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Tage der Orientierung - das bedeutet für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe eine willkommene Auszeit vom Schulalltag. Zu dieser freudigen Erwartung kommt aber oft auch Ungewissheit: Was bedeutet das und was machen wir da eigentlich? Diese Gedanken waren bei vielen Schülerinnen und Schülern auch in diesem Jahr präsent, als sie Anfang März gemeinsam mit den begleitenden Religionslehrkräften in der Jugendherberge bei Kloster Schwanberg ankamen.

Schon bald wurde ihnen aber klar, dass es hier nicht um Noten, Referate oder Hefteinträge geht - sondern um sie selbst mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihren Wünschen und Träumen. Außerhalb des Klassenzimmers boten die verschiedenen Aktivitäten ihnen Raum und Zeit, sich Gedanken über ihre Gegenwart und Zukunft zu machen und sich bewusst mit Themen zu beschäftigen, die sie selbst direkt betreffen, aber oft in den Routinen des Alltags untergehen. Welche Werte sind mir wichtig? Wie möchte ich mein Leben gestalten und was gibt mir Sinn, Halt und Orientierung auf dem Weg zu meinen Zielen?

Neben diesen Impulsen zur persönlichen Reflexion boten die drei Tage auf dem Schwanberg aber auch Zeit für einen weiteren zentralen Wert, der sowohl im schulischen Kontext als auch im privaten Umfeld der Jugendlichen von großer Bedeutung ist: die Gemeinschaft und das soziale Miteinander. Wie gut kenne ich meine Klasse? Wie kann ich achtsamer sein im alltäglichen Umgang und soziale Interaktionen bewusster wertschätzen? Natürlich wurde aber nicht nur zum Nachdenken über diese und ähnliche Fragen angeregt, sondern Gemeinschaft auch ganz aktiv gelebt und viel gelacht - egal ob beim gemeinsamen Essen, Spielen, Sport oder spontanem Tanzen.

In diesen drei Tagen konnten die Jugendlichen somit nicht nur Orientierung für ihren eigenen Lebensweg finden und verschiedene Sinnangebote reflektieren, sondern auch wertvolle Erlebnisse und Erinnerungen teilen, die das Miteinander auch weiterhin stärken können.

 

StRin Viviane Dellert

LITERARISCHER ABEND - SCHAUERLITERATUR BEGEISTERT SCHULFAMILIE

Dracula-Rap der Klasse 5A

Schaurig düster war die Atmosphäre im Silberfisch - Schatten tanzten, dunkle Töne erklangen und unheimliche Gestalten zogen Grimassen. Was war da eigentlich los? 

Am Dienstag, den 10.03.2026, machten sich um 19 Uhr fremde und bekannte Gesichter aus dem ganzen Landkreis auf, um den Literarischen Abend zum Thema Schauerliteratur des RMG zu besuchen und sich gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften zu gruseln. 

Bereits am Nachmittag fanden sich beteiligte Schülerinnen und Schüler zum Proben im Silberfisch ein. Zahlreiche Zwerge rannten mit Spitzhacken und Schaufeln ausstaffiert durch die Gegend und Radioheads Creep ertönte aus einer Ecke des großen Saals. Auf der anderen Seite wurden noch einmal die letzte Dekoration und der Programmflyer zurechtgerückt. Dann konnte es endlich losgehen.

Nachdem sich die Schulfamilie eingefunden hatte, meldete sich der Schulleiter Herr OStD Dr. Martin Braun zu Wort: "Dieser Abend, liebe Eltern", verkündete er, "ist ein Experiment". Ein Experiment in dem Sinne, dass unterschiedliche Jahrgangsstufen des RMG ihre kreativen Unterrichtsprojekte auf der Bühne für die gesamte Schulfamilie sichtbar machten. Organisiert wurde der Abend von Frau StRin Anna Poepperl und Frau StRin Julia Rüth.

 

Schülerinnen und Schüler, die auszogen, um das Gruseln zu lernen

 

Das Motto des Abends wurde ganz unterschiedlich umgesetzt: Die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler glänzten mit einem selbstgeschriebenen Dracula-Rap, der musikalisch von Herrn StR Thomas Vonderau am Klavier begleitet wurde.

Ebenso kreativ zeigten sich die anderen Jahrgangsstufen: Schülerinnen und Schüler zogen aus, um das Gruseln zu lernen und tanzten zu Michael Jacksons Thriller. Andere stellten ihre selbstverfassten Schauergeschichten vor oder setzten bekannte Balladen eindrucksvoll in Szene. Ein Oberstufenkurs der Q13 beeindruckte das Publikum mit einer fesselnden, kafkaesken literarischen Schattencollage zu verschiedenen gelesenen Werken der Oberstufe, welche das Thema der menschlichen Schuld in den Blick nahm. 

Auch Herr OStR Markus Korb las eine seiner Kurzgeschichten vor und Herr OStD Dr. Martin Braun stand zur Lesung eines Auszugs aus Otfried Preußlers Krabat auf der Bühne.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war zweifelsohne das Theaterstück der 11. Klasse: das Märchen Schneewittchen, neu inszeniert mit fantastischem Bühnenbild und lustigen Gags, die das Publikum mehr als einmal zum Lachen brachten. 

 

Die Klasse 11C inszenierte das Märchen "Schneewittchen" modern.
Mödlareuth Museum

 

Schließlich war der Abend schon vorbei: Die Schülerband ließ ihr letztes Lied Self Esteem von The Offspring erklingen. Sie hatte an diesem Abend mit einigen stimmungsvollen Songs für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gesorgt. Dann verschallte der letzte Ton, der Vorhang auf der Bühne schloss sich, die Scheinwerfer leuchteten ab - die Menge klatschte. Mit Herz und Seele war die Schulfamilie an diesem Abend vereint. Das Experiment? Ein voller Erfolg!

 

Hanna Kozlowski (Q13)

Plakat Literarischer Abend Schauerliteratur 2026

NÀBOJ WETTBEWERB IN WÜRZBURG 2026

Am 13.03.26 nahmen zwei Teams unserer Schule am Náboj Mathematikwettbewerb teil. Weltweit starteten über 2000 Teams in den Kategorien Senioren (mindestens ein Teilnehmer ist in den letzten beiden Schuljahren des Gymnasiums) und Junioren an 51 verschiedenen Standorten. Ziel war möglichst viele Aufgaben in 120 Minuten zu lösen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass jedes Team immer nur sechs Aufgaben erhält, und nur für jede richtige Lösung dann die nächste Angabe bekommt. Das Juniorenteam aus der 9. Jahrgangsstufe erreichte in Würzburg einen souveränen 9. Platz mit 25 gelösten Aufgaben. Es erreichte damit in ganz Deutschland den 33. Platz und war damit deutlich bei den besten 25%. Das Seniorenteam erreichte in Würzburg den 6. Platz. Damit waren beide Teams unter denjenigen, die mit T-Shirts ausgezeichnet wurden. Die Urkunden werden dann bei unserer MINT-Preisverleihung übergeben.

Wir gratulieren euch recht herzlich!

 

StDin Regina Krieger

260313 MathematikWettbewerbe Nboj Wrzburg Teams9KRI