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MAL KURZ DIE WELT RETTEN ...? - EXKURSION ZUM KREISABFALLZENTRUM

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Im Rahmen der Unterrichtseinheit Umweltethik unternahm die Ethik-Klasse der 8. Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums eine Exkursion zum Kreisabfallzentrum Wonfurt mit anschließendem Besuch des Kompost- und Erdenwerks bei Mariaburghausen. Ziel war es, die im Unterricht behandelten Themen rund um Müll, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln anschaulich zu vertiefen.

Der Einstieg in den Exkursionstag erfolgte durch einen Kurzfilm mit dem Titel Mal kurz die Welt retten …?. Dieser zeigte eindrücklich die Folgen einer nachlässigen Müllentsorgung im Alltag vieler Menschen. Besonders das achtlose Wegwerfen von Abfällen in die Natur wurde thematisiert. In diesem Zusammenhang lernten die Schülerinnen und Schüler den Begriff Littering kennen - ein Phänomen, das nicht nur das Landschaftsbild beeinträchtigt, sondern auch erhebliche ökologische Schäden verursacht.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Problematik des stetig wachsenden Elektromülls. Die Klasse setzte sich kritisch mit der heutigen Wegwerfgesellschaft auseinander, in der technische Geräte oft vorschnell ersetzt statt repariert werden. Auch die enormen Mengen an Plastikmüll gaben Anlass zur Diskussion. Fragen wie Was müssen wir verändern? oder Wie können wir Müll vermeiden? standen im Raum. Dabei wurde auch die Möglichkeit des unverpackten Einkaufens als umweltfreundliche Alternative thematisiert.

Museum Ernst RZ
Mödlareuth Museum

 

Im Anschluss daran erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch das Kreisabfallzentrum. Sie bekamen Einblicke in verschiedene Stationen wie die Umladestation, die Holzdeponie, die Problemmüllhalle sowie die Bereiche für Sperrmüll und Altpapier. Besonders beeindruckend war das Pressen des Altpapiers, das die Klasse aus nächster Nähe beobachten durfte.

260507 Ethik ExkursionKreisabfallzentrum 8abcde RT 4Nach einer kurzen Stärkungspause mit Kuchen ging es weiter zur Wertstoffhalle. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler in die Container blicken und machten eine erstaunliche Entdeckung: Viele der entsorgten Gegenstände waren noch in gutem Zustand und hätten durchaus weiterverwendet werden können. Dies regte zum Nachdenken über den eigenen Konsum und den Umgang mit Ressourcen an. In diesem Zusammenhang erklärte die Dozentin auch das duale System der Mülltrennung und Wiederverwertung.

Zum Abschluss besuchte die Klasse das nahegelegene Kompost- und Erdenwerk bei Mariaburghausen. Dort wurde eindrücklich sichtbar, wie häufig Biomüll falsch entsorgt wird. Zwischen organischen Abfällen fanden sich zahlreiche Gegenstände wie Plastikteile, Suppenlöffel und sogar Zigarettenkippen - ein weiteres Beispiel für unsachgemäßen Umgang mit Müll.

Die Exkursion hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck. Sie nahmen nicht nur neues Wissen mit, sondern entwickelten auch ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, Umweltschutz und die Bedeutung korrekter Mülltrennung. Vielen wurde klar, dass bereits kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen können, die Umwelt zu schützen.

So wurde deutlich: Mal kurz die Welt retten ist vielleicht nicht möglich - aber jeder Einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, unsere Zukunft lebenswerter zu gestalten.

 

StRin Julia Rüth

KLASSE 9B BESUCHT GEORGE ORWELS ANIMAL FARM

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Am 29. April 2026 besuchte die Klasse 9B des RMG eine Aufführung des Musicals Animal Farm im Theater Schweinfurt. Der Theaterbesuch stellte eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen literarischen Stoff in einer eindrucksvollen, modernen Inszenierung zu erleben.

George Orwells Animal Farm ist ein zentraler Text, wenn es darum geht, Mechanismen von Macht, Manipulation und gesellschaftlicher Veränderung zu verstehen. Gerade für Jugendliche ist es wichtig, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, da sie grundlegende Fragen von Gerechtigkeit, Verantwortung und politischer Einflussnahme betreffen. Das Musical schaffte es, diese komplexen Inhalte auf anschauliche und emotionale Weise zu vermitteln.

Die Inszenierung beeindruckte durch ihre kreative Umsetzung: Ausdrucksstarke Musik, ein reduziertes, aber wirkungsvolles Bühnenbild und engagierte Darstellerinnen und Darsteller machten die Entwicklung der Handlung greifbar. Besonders die schleichende Veränderung der Machtverhältnisse und die Rolle von Sprache und Propaganda wurden für die Klasse deutlich nachvollziehbar dargestellt.

Der Theaterbesuch war somit nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur politischen Bildung. Er hat gezeigt, wie gewinnbringend es sein kann, Unterrichtsinhalte außerhalb des Klassenzimmers erfahrbar zu machen.

 

StRef Tim Ennulat

ALLTAGSKOMPETENZEN - SCHULE FÜRS LEBEN

Zur Vertiefung des Praxis- und Lebensbezuges an Schulen wurden in diesem Schuljahr wieder unterschiedliche Alltagskompetenzen mithilfe verschiedener Projektmodule gestärkt, welche vom 11.02.-13.02.2026 für alle 8. Klassen realisiert werden konnten. Diese Projekttage leisten einen Beitrag zum fachübergreifenden Bildungs- und Erziehungsauftrag als Bestandteil einer umfassenden schulischen Persönlichkeitsbildung.

Externe Referentinnen und Referenten sowie Lehrkräfte der Schule sensibilisierten die Schülerinnen und Schüler lebensnah und anwendungsbezogen für ausgewählte Themen. Die Jugendlichen nahmen hierbei an insgesamt sechs erprobten Projekten teil, ein Projektmodul umfasste dabei jeweils drei Schulstunden: 

In einem interaktiven Escape Game, das vom schulinternen Team für Digitales entwickelt wurde, mussten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit ihren Tablets in einem Augmented-Reality-Setting einen Kriminalfall lösen. In einem zweiten Teil sollten sich die Jugenlichen in einen Influencer versetzen und Möglichkeiten ausloten, wie die meisten Klicks erreicht werden können. Der Charakter und die Wirkungsweise von Falschnachrichten wurde dabei deutlich und dadurch die Alltagsrelevanz des Phänomens Fake News sichtbar.

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Beim Alkohol-Präventionsparcours Klar im Kopf (KiK) wurde kommunikativ und handlungsorientiert das Bewusstsein für Risiko durch Alkohol auf persönlicher sowie gesamtgesellschaftlicher Ebene geschärft.

 

Die Ernährungsberaterin Sabine Dück aus Zeil führte einen Ernährungs-Checkup mit den Schülerinnen und Schülern durch und thematisierte „alltägliche“ Fragen zum Thema Gesunde Ernährung: Wie viel Energie haben Lebensmittel? Wieviel Energie verbraucht Bewegung? Was gehört auf den Teller? In einem Praxisteil wurde dann auch Leckeres und Gesundes gemeinsam zubereitet. 

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Die kommunale Jugendpflegerin Theresa Fleichschmann (Landratsamt Haßberge), Vera Egle von der Jugendsuchtberatungsstelle der Caritas Haßberge sowie Polizeioberkommissarin Martina Hußlein halfen den Schülerinnen und Schülern dabei, einen Einblick in die Suchtproblematik im Jugendalter zu bekommen. Darüber hinaus mussten sich die Jugendlichen im sog. Rauschbrillenparcours beweisen.

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Mit viel Eigentätigkeit erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler mit Referentin Sara Langsam vom UBiZ Oberschleichach Wissen zu folgenden Themen: Entstehung von Erdöl, Herstellung von Plastik, Verpackungswahnsinn, Mikroplastik, Plastik im MeerPlastik und Gesundheit und Plastikexport. Dabei wurden z. B. mitgebrachte Pflegeartikel mithilfe der CodeCheck-App genauer unter die Lupe genommen und vorbildlich-ökologische Pflegeprodukte in Gruppen selbst hergestellt.

Im Selbstbehauptungskurs der Bundespolizei lernten die Schülerinnen und Schüler von den erfahrenen Polizeihauptkommissaren Sebastian Ruhl und Michael Werner, Zivilcourage zu zeigen und durch das eigene Auftreten brenzlige Situationen zu entschärfen, ohne Konflikte oder Gewalt eskalieren zu lassen. In Rollenspielen wurden dabei Täter-Opfer-Situationen nachgestellt. 

Auszüge aus Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen:

„Wir haben uns über die Alltagskompetenzen ausgetauscht. In unserer Klasse kam das Projekt Klar im Kopf am besten an und an zweiter Stelle die Selbstbehauptung von der Bundespolizei.“

„Das Projekt Alltagskompetenzen ist sehr gut bei unserer Klasse angekommen, viele Punkte fanden wir im Großteil sehr gelungen und lehrreich.“

 

StD René Frank, StDin Christine Weber

EIN KLEINER PIKS MIT GROßER WIRKUNG: EMIL SCHNÖS HILFT MIT STAMMZELLENSPENDE 

Wie viele andere seiner Mitschülerinnen und Mitschüler aus der Q13 hatte sich auch Emil Schnös am ersten Schultag im September bei der Registrierungsaktion im Silberfisch als Spender registrieren lassen. Aber dass sich die DKMS schon im Dezember bei ihm melden würde, damit hatte er tatsächlich nicht gerechnet.

Nach einer Blutuntersuchung war dann bereits im Januar klar, dass er als Spender für eine an Blutkrebs erkrankte Person geeignet war. Und nach weiteren Telefonaten und Untersuchungsterminen fuhr Emil im Februar in Begleitung seiner Mutter in eine Klinik nach Dresden – Übernachtung und Verpflegung waren hierbei perfekt von der DKMS organisiert. Bei diesem ersten Besuch wurde er nochmals untersucht und über die genauen Abläufe informiert.

Da bei Emil (wie in ca. 90 % der Spenden) eine periphere Stammzellspende durchgeführt werden sollte, musste er sich über fünf Tage hinweg ein Medikament mit einem speziellen Wachstumsfaktor spritzen, wodurch vermehrt Stammzellen in seinem Körper gebildet und in die Blutbahn ausgeschwemmt wurden. Nachdem Emil diese Spritzen zu Hause erhalten hatte, ging es zum zweiten Mal nach Dresden – diesmal zur eigentlichen Spende. Diese fand in Form einer Art Blutwäsche (Apherese) in einem speziellen Entnahmezentrum statt und dauerte etwa vier Stunden.

Am nächsten Tag konnte Emil schon wieder nach Hause. Nach eigenen Angaben spürte er kaum Nebenwirkungen, sollte sich aber noch etwa einen Monat lang schonen.

Mittlerweile hat Emil erfahren, dass seine Spende einem Patienten in den USA helfen soll, wieder gesund zu werden. Eventuell kann er zu einem späteren Zeitpunkt sogar Kontakt mit ihm aufnehmen.

„Ich würde es auf jeden Fall wieder machen“, ist sich Emil sicher. Er freut sich, dass er mit seiner Spende helfen konnte und kann jedem empfehlen, sich auch bei der DKMS registrieren zu lassen.

 

StDin Christine Weber

  

SOLISTEN MUSIZIEREN! 

Am 16. März 2026 fand  bei uns am RMG ein stimmungsvoller Hausmusikabend statt, der eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Darbietungen bot. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen präsentierten ihr Können auf einer Vielzahl von Instrumenten und begeisterten das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.Das musikalische Repertoire reichte von klassischen Werken wie Edvard Griegs „Morgenstimmung“ und Beethovens „Ode an die Freude“ bis hin zu modernen Hits wie „Demons“ von Imagine Dragons und „Someone You Loved“ von Lewis Capaldi. Auch Filmmusik, wie „Die wunderschöne Ferne“ aus dem Film „Der Gast aus der Zukunft“, und bekannte Pop-Songs wie „Another Love“ von Tom Odell und „Whatever“ von Oasis fanden ihren Platz im Programm. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Valentin (Q13) und Ivana Schwinn (6C), die das Publikum mit einem Teil ihres „Jugend Musiziert“- Programmes beeindruckten. Das Duo mit Akkordeon und Klavier wird Ende März beim Landesentscheid Jugend Musiziert teilnehmen und wir wünschen ihnen dafür viel Erfolg. 

Zu den weiteren Mitwirkenden gehörten:

Alma Pickel, 5A (Klavier), Minas Wrage, 5A (Klavier), Simon Schmuck, 6C (Altsaxofon), Matteo Rottmann, 5B (Klavier), Manuel Grail, 6D (Schlagzeug), Helena Gräf, 6C (Klavier), Maximilian Ross, 6D (Klavier), Philipp Stretz, 6C (Klavier), Lenya Benkert, 6C (Geige), Christian Grail, 8E (Klavier), Jakob Aumüller, 11C (Gitarre, Gesang), Lea Gorbatenko, 9B (Klavier), Hanna Grosskopf, 10B (Klarinette), Sebastian Firsching, 11C (Klavier). Der Abend war geprägt von einer harmonischen Atmosphäre und einer großen Begeisterung seitens des Publikums. Die Darbietungen zeigten nicht nur die musikalische Begabung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Leidenschaft und Freude an der Musik. Der Hausmusikabend war ein voller Erfolg und wird sicherlich allen Beteiligten und Gästen in guter Erinnerung bleiben.

 

StRin Andrea Selig

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