THEATERPROJEKTE DER VERGANGENEN JAHRE

 

2016

UND DARUM WIRD BEIM HAPPY END IM FILM JEWÖHNLICH ABJEBLENDT

 

2016 09 23 Theater.DavidDas kurzweilige und sehr facettenreichen Stück rund um das Thema „Liebe“ wurde um zwei Einakter von Curt Goetz arrangiert. „… Und deshalb wird beim Happy End im Film jewöhnlich abjeblendt!“ (Tucholsky) zeigte mit kurzen Splittern/ Szenen aus der Welt des Theaters, wie es weiter ginge, wenn beim Happy End der Film nicht enden würde. Wie ist das mit der Liebe? Was passiert, wenn sie sich entwickelt, wenn sie auf Hindernisse stößt, wenn die schöne Illusion dem Alltag gewichen ist? Mit Klassikern der Weltliteratur, die sich in einem neuen Blickwinkel erschlossen und mit Szenen aus weniger bekannten Werken zeigten die Schüler, was Lieben wirklich heißt. Im Mittelpunkt standen dabei Curt Goetzs „Der Hund im Hirn“ und „Herbst“, die mal auf ironische, mal auf wehmütige Weise das Thema Liebe zeigten. Untermalt und bereichert wurde die bunte Bühnenshow durch die RMG-BigBand.

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2015

DAS PHANTOM DER OPER

Bei dem Titel „Das Phantom der Oper“ fällt den meisten Lesern sofort das Musical von Andrew Lloyd Webber ein. Doch die Geschichte ist wesentlich älter. Sie beruht auf einem im Jahr 1909 erstmals veröffentlichten Roman von Gaston Leroux. Seitdem entstanden diverse Bearbeitungen des Stoffes. Eine davon, nämlich das gleichnamige Bühnenstück von Cornelia Wagner, brachte die Theatergruppe des Regiomontanus-Gymnasiums in dieser Woche auf die Bühne.

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2014

ALICE IM WUNDERLAND (nach Schimmelpfennig)

„Alice im Wunderland“ mag man ja als Kinderbuch in Erinnerung haben, aber das, was die Zuschauer bei der Premiere im Silberfisch von den Abiturienten des P-Seminars präsentiert bekamen, war mehr als ein alter Klassiker. In einer modernen und bühnengeeigneten Version von R. Schimmelpfennig wurde ein lebendiges Wunderland dargeboten, in dem klassische und neue Elemente wirkungsvoll vermischt waren. Zahlreiche Musikstücke, solistisch oder mit der Bigband unter der Leitung von Ekkehard Grieninger gespielt, bereicherten das Theaterstück, sodass es fast als ein Musical zu bezeichnen war. Die Bläser, die zum Teil noch durch Lehrer der Schule verstärkt wurden, erzeugten einen gelungenen instrumentalen Hintergrund. Dadurch konnte eine eigene Dynamik erzeugt werden und dem Spiel auf der Bühne die passende musikalische Komponente zugeordnet werden.

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EIN SOMMERNACHTSTRAUM (Shakespeare)

Ein großes Ensemble von Schauspielern - von der achten bis zur zwölften Jahrgangsstufe spielte sich mit der Theateraufführung in die Herzen des Publikums, wie die Verantwortlichen bilanzieren. Das zeigte der Applaus im Stehen am Ende.Trotz anspruchsvollem Text und schwieriger mehrsträngiger Handlung überzeugten die Akteure durchweg. Die Schüler hatten sich ganz bewusst das bekannte Drama von Shakespeare ausgewählt. Sie wollten in Charaktere zu schlüpfen, die fern der Wirklichkeit spielen, schließlich handelt es sich um Kobolde, Elfen, griechische Männer und Frauen, aber hinter jeder Rolle steckt Menschliches und Fantasievolles. Die klassisch anmutende Sprache, eine Herausforderung, bewältigten die Schülern sehr gut, und sie zeigten, dass sich der Stoff wahrhaft zeitlos verstehen lässt. Eine selbst dazu geschriebene Rahmenhandlung (als "Tina und Jonas" Tina Männling und Jonas Thelenberg) schuf die Theatergruppe, um eine Brücke zur Jetztzeit zu schlagen. Das sorgte oft für ziemliche Heiterkeit und Zwischenapplaus.

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2013

AUF DER GREIFSWALDER STRASSE (Schimmelpfennig)

Fantastische und teils surrealistische Momente gibt es in dem Theaterstück "Auf der Greifswalder Straße" von Roland Schimmelpfennig. Ein Mann sucht seinen Hund. Rudolf träumt, er habe noch 24 Stunden zu leben. Simona wird von einem Hund gebissen, und Bille stirbt, ohne es zu merken. Hans singt Lieder in Sprachen, die er nicht versteht, während Babsi die ganze Nacht über Fotos macht. Ein junger Mann zündet als Liebesbeweis eine Kette an und ein Bauarbeiter findet einen eingemauerten Tauflöffel. Eine Frau wird immer dünner, obwohl sie mehr isst, und ein Mann hat den Kontakt mit seinen Freunden verloren.

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2012

PINKELSTADT (Musical)

Es ist schräg, schrill und bissig, das Musical mit dem aufreizenden Titel „Pinkelstadt“. Eine echte Herausforderung für Akteure und Zuschauer. Am Regiomontanus-Gymnasium haben Schüler und Lehrer, Orchestermusiker und Mitglieder der Bigband, Theaterspieler und Chorsänger diese Sozialsatire über Bürokratie, Kleinkariertheit und die Willkür der Mächtigen an zwei Abenden aufgeführt und viel Applaus erhalten.

Das Musical von Mark Hollman und Greg Kotis heißt im Original „Urinetown“ und wurde von Wolfgang Adenberg und Ruth Deny ins Deutsche übersetzt. Es handelt von den Menschen einer Stadt, die 20 Jahre zuvor von einer schlimmen Dürrekatastrophe heimgesucht wurde. Damit dies niemals wieder passiert, ist das Wasser rationiert. Private Toiletten sind verboten, für die Benutzung öffentlicher WCs muss der Bürger bezahlen.

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REICH UND SCHÖN - EIN JUGENDSTÜCK

„Du bist nicht reich, du bist nicht schön – was willst du hier?“ Mit diesen knappen, aber eindeutigen Worten, beginnt die Handlung, die auf teils ironische, teils tragikomische, oft aber schockierend realistische Weise die Frage nach den richtigen Werten von Jugendlichen stellt. Es zeichnet Charaktere, wie es sie an jeder Schule gibt, und zu denen die tonangebenden und die an den Rand gedrückten Schüler zählen. Die Schüler, die „in“ sind, weil sie beispielsweise zu den Reichen und Schönen gehören, und die Schüler, die dazugehören möchten und sich ausnutzen lassen. Die Gewinner und die Opfer.

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